Mit ‘tattoo’ getaggte Artikel



Tattoo Fehler

Montag, 14. November 2016

629220_web_R_K_B_by_Gaby Stein_pixelio.de (2)Jeder kann sich ein Tattoo seines eigenen Geschmacks stechen lassen. Fatal wird es nur dann, wenn das Tattoo einen Fehler enthält oder man später feststellen muss, dass das ganze Motiv oder der gesamte Schriftzug ein Fehler ist. Noch schlimmer ist es dann, wenn nach Fertigstellen des Tattoos festgestellt wird, das sich ein Fehler in das Tattoo selbst eingeschlichen hat, was oft bei Schriftzügen passieren kann.

Bei Tattoo Fehlern, die andere auf ihrer Haut tragen, wird gelacht und man denkt sich selbst, wie gut, das man nicht selbst davon betroffen ist. Aber man muss nicht immer auf Tattoo-Fehlern sitzen bleiben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu beheben. Wenn auch nicht immer kostengünstig, sondern oftmals sehr kostspielig.

Rechtschreibfehler sind fatal bei einem Tattoo. Auf der Tastatur des Computers oder Handys schnell vertippt, läßt sich korrigieren. Ein Buchstabe zu wenig wird einfach eingefügt. Aber bei einem fertigen Tattoo, bei dem ein Buchstabe fehlt, ist das nicht möglich. Wie solche Fehler passieren, ist immer wieder fraglich, denn schließlich wird von dem Tattoo erst einmal ein Aufdruck gemacht. Bei diesem muss doch der Fehler im Grunde schon erkannt werden. Zumal auch jene, die sich ein Tattoo stechen lassen möchte, sich ihr Motiv genau ansehen.

Rechtschreibfehler lassen sich aber vermeiden. Dafür ist es enorm wichtig, das Wort oder den ganzen Satz, den man sich tätowieren lassen möchte, zu prüfen. Das geht online mittels Suchmaschinen. Oder anderen das Tattoo zeigen und korrigieren lassen. Lässt man sich das Tattoo von einem Tätowierer entwerfen, ist es hier enorm wichtig, sich diesen Entwurf genaustens anzusehen. Handelt es sich um einen guten Tätowierer, wird er den ersten Entwurf auf Papier machen. Sollte es doch vorkommen, dass eine Ergänzung oder Korrektur auf der Haut gemacht wird, muss man sich diese vor dem Stechen unbedingt zeigen lassen.

Kein Tätowierer übernimmt die Haftung für Fehler.

Hat man sich den Namen seines Schatzes tätowieren lassen, ist man sich sicher, dass es ein Leben lang hält. Was aber, wenn es doch zu einer Trennung kommt? Den Namen kann man sich nicht einfach wegmachen lassen. Meistens hilft hier nur die Lasertherapie, bei der das Tattoo entfernt wird. Manch ein Tätowierer kann vielleicht aber auch ein Cover-up daraus machen. Sprich er entwirft ein Motiv, bei dem der Name am Ende nicht mehr erkennbar ist. Das allerdings ist eine schwere Aufgabe und nicht immer zu bewältigen.

Falsche Übersetzungen sind ebenfalls schwerwiegende Tattoo-Fehler. Soll eine Weisheit in fremder Sprache tätowiert werden, dann muss auf die richtige Übersetzung geachtet werden. Asiatische und arabische Schriftzüge werden gerne gewählt. Hier sollte man sich aber von einem Profi seinen Spruch oder Satz übersetzen lassen, um Fehler zu vermeiden.

Faustregeln für ein Tattoo gibt es nicht. Es muss einem persönlich gefallen. Und es darf auch sicher individuell sein. Vor allem muss man mit den verschiedenen Reaktionen der Leute, die das Tattoo sehen, rechnen. „Über Geschmack lässt sich streiten“. Ein Sprichwort, das jeder kennt und besonders bei der Tattoo-Wahl passt.

Hat man selbst einen Tattoo-Fehler, kann entweder ein Cover-up oder aber eine Laserbehandlung helfen, wenn es unbedingt weg muss.

Bildquelle: © gaby stein / Pixelio.de

Osnabrücker Wahrzeichen als Tattoo

Mittwoch, 28. September 2016

709670_web_R_K_by_Dieter Schütz_pixelio.de (2)Es handelt sich bei diesem Tattoo nicht nur um ein Motiv, denn es zeigt unter anderem den Lederhof, den Dom, das Heger Tor und auch die Bremer Brücke. Insgesamt hat er für dieses Tattoo etwa 24 Stunden gebraucht. Diese wurden in acht Sitzungen aufgeteilt, die jeweils drei Stunden gedauert haben.

Damit auch das VfL-Stadion als Wahrzeichen von Osnabrück unter die Haut gestochen werden konnte, ist der Tätowierer mit seinem Kunden dorthin gefahren und hat Bilder gemacht. Eigentlich sucht er passende Motive im Internet. Aber ausgerechnet für das Stadion fand er keines, dass zu den anderen Gebäuden gepasst hätte. Schließlich sollen die Motive auch von der Ansicht her zueinanderpassen. Daran ist zu erkennen, dass der Tätowierer genau darauf achtet, wie seine Motive aussehen und das erfordert manchmal eben ungewöhnliche Maßnahmen.

Prior hat das Stechen der Gebäude als „easy“ bezeichnet. Die Fenster, Steine, Schatten und Bäume, die dazu gehören, waren hingegen wesentlich schwieriger.

Der Kunde, der seinen Namen nicht öffentlich machen wollte, hat als erstes Tattoo das Rathaus gewählt. Danach erst hat er sich dazu entschlossen, dass es nicht alles gewesen sein soll und sein Rücken noch mehr Wahrzeichen von Osnabrück zieren soll. Wie teuer das Tattoo gewesen ist, darüber schweigt nicht nur der Kunde, sondern auch sein Tätowierer. Es ist eine Sache, über die nicht gesprochen wird.

Es ist für Prior nichts Ungewöhnliches, dass Kunden sich ein Tattoo wünsche, bei dem es einen Bezug auf Osnabrück hat. Sowohl das Emblem des VfL als auch das Osnabrücker Rad sind sehr gefragte Motive. Nur hat er selbst noch nie mehrere solcher Gebäude gestochen.

Prior wurde in Berlin geboren. Sein Vater, Engländer, kam als Soldat nach Deutschland. Auch er ging im Alter von 16 Jahren zur Armee. Stationiert war er in Irland, Bosnien und dann in Osnabrück. Verlassen hatte er die Armee, als sein Frau schwanger wurde. Er wollte seinem Kind nicht das gleiche antun, was er als Kind erlebte, wenn der Vater nicht da ist.

Schon in der Armee hat er mit dem Tätowieren Erfahrungen gemacht. Seine Kameraden hat er dort in nicht mehr nüchternen Zustand tätowiert. Eigentlich eine Art, wie es niemals gemacht werden sollte. Nach der Armee war er Angestellter im Sicherheitsdienst und LKW-Fahrer. Eines Sommers malte er seiner Frau und seinem Kind mit einem Stift auf die Arme. Seine Frau war es, die ihn dazu gebracht hat, das Tätowieren professionell zu versuchen.

Sein erstes Tattoo stach er sich selbst auf den Oberschenkel. Nachdem auch sein Nachbar von ihm ein Tattoo stechen ließ, wurde er immer öfter angesprochen. Er wurden so immer mehr Kunden. Die eigene Wohnung war zunächst das Studio, in dem er seine Kunden empfing. Nun ist es fünf Jahre her, dass er sein Studio in Osnabrück eröffnet hat. Am 01. Oktober ist das Jubiläum, das natürlich groß gefeiert wird.

Bildquelle: © dieter Schuetz / Pixelio.de

Erst Gold, dann Tattoo

Mittwoch, 21. September 2016

632709_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.de (2)Die Rede ist von Vanessa Low, die im Weitsprung die Goldmedaille gewonnen hat. Sie wurde gleich zu Anfang der Liebling bei den brasilianischen Fans. Da haben die Problemchen, die vorangegangen waren, auch nichts dran ändern können.

Die Nationalhymne, man kennt sie eigentlich, aber Low hatte den Text kurzerhand einfach vergessen. Zudem hat sie sich darüber geärgert, dass sie den Fabel-Rekord nicht geschafft hat. Auch ist sie sich noch nicht im Klaren, wo ihr Tattoo nun hin soll. All das waren Kleinigkeiten, die in völlige Vergessenheit geraten waren, denn mit Gold war ihr Abend einfach nur perfekt.

Für die 26-jährige war an dem Abend im Olympiastadion in Rio alles perfekt. Nicht nur, dass sie die Paralympics-Goldmedaille gewann, nein auch konnte sie zum zweiten Mal Weltrekord springen. Und die Fans machten sie zum absoluten Liebling. Da kann man sich im Grunde gar nicht mehr wünschen.

Der Weltrekord von 4,79 m, den sie selbst aufstellte, konnte sie mit 4,88 m im zweiten Versuch nochmal verbessern. Zu ihrer eigenen Überraschung schaffte sie dann in ihrem dritten Sprung sogar einen neuen Weltrekord mit 4,93 m. Die Leverkusenerin sagt dazu nur „Gold und Weltrekord – mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen“. Sie sagt „eigentlich“ denn sie hätte gerne die fünf Meter geknackt.

Auf dem Siegerpodest stehend sang sie natürlich voller Inbrunst die Nationalhymne mit. Allerdings vergaß sie den Text und als sie das bemerkt, hörte sie einfach auf zu singen. Wahrscheinlich kann ihr das jeder bei der ganzen Aufregung und dem Erfolg sogar verzeihen. Schließlich ist solch ein Erfolg nicht der Standard, schon gar nicht bei den Paralympics.

Jetzt stellt sich für Low eigentlich nur eine Frage, nämlich nach der Stelle, auf die das Autogramm des Trainers tätowiert werden soll. Sie hat es versprochen und will sich auch daran halten. Schließlich wäre es ohne ihren Trainer nicht möglich gewesen, diesen Erfolg zu erzielen. Es wird ein Autogramm des Trainers, Roderick Green, dass bald ihren Körper zieren wird.

Schon 2012 wollte Low eigentlich aufhören, nachdem sie in London nur den sechsten Platz bei den Paralympics erzielen konnte. Aber es gab einen Menschen, der sie dazu überredete weiter zu machen. Es war der Ehemann von Kollegin Katrin Green. Er bat ihr an, in die USA zu reisen und hier mit ihm zusammen zu trainieren. Er sagte damals zu ihr, dass er sie zu Gold trainieren könne. Und so war es dann auch, wie sich in diesem Jahr gezeigt hat. Low sagte: „Weil wir das geschafft haben, und weil er mich auch als Person extrem weiterentwickelt hat, hat er dieses absolut verdient“.

Der Einsatz hat sich gelohnt und wir werden gespannt sein, wo das Tattoo zu sehen sein wird. Es spricht für sich und ist ein Zeichen absoluter Dankbarkeit, dass der Glaube von Green an Vanessa Low nicht verlorengegangen ist.

Bildquelle: © lupo / Pixelio.de

Zeigt her eure Füße – das Tattoo auf dem Fußrücken

Mittwoch, 14. September 2016

543247_web_R_K_B_by_Tanja Ritter_pixelio.de (2)So sieht es aus, wenn man sich ein Tattoo auf den Fußrücken stechen lassen möchte. Sicher sieht solch ein Tattoo toll, ganz gleich, ob eine Blüte, ein Stern oder ein anderes Motiv. Aber der Fußrücken hat eine ganz spezielle Anatomie. Das ist auch der Grund, dass der Schmerz schon extrem ist.

Am ganzen Körper ist es der Fuß, der die empfindlichste Stelle ist. Hier laufen nämlich zahlreiche Nervenenden zusammen. Diese werden beim Stechen eines Tattoos besonders gereizt und lösen dann das unangenehme und schmerzende Gefühl aus. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Reflexpunkt beim Tätowieren gereizt werden. Das führt automatisch dazu, dass ein Zucken hervorgeht. Das wiederum erschwert und behindert die Arbeit des Tätowierers. Ein weiterer schmerzauslösender Punkt ist, dass die zwischen der Haut und dem Knochen liegende Fettschicht am Fuß relativ dünn ist. Der Schmerz ist aus diesem Grund intensiver als beispielsweise eine Tätowierung an den Beinen oder Armen. Es fehlt die Polsterung.

Wer sich ein Tattoo auf den Fußrücken stechen lassen möchte, der sollte sich an einen sehr erfahrenen Tätowierer wenden, denn es kann hier zu stärkeren Blutungen kommen. Ästhetisch gesehen können diese Blutungen auch Probleme bringen, denn das Tattoo kann schneller verblassen, als eines an anderen Körperstellen. Das kann dadurch passieren, dass mit dem Blut zusammen zu viel Farbe wieder herausgespült wird. Dunkle Farben sind für Tattoo-Motiv auf dem Fußrücken zudem besser als helle Farben. Sie verblassen weniger schnell.

Beachten muss man bei einer Tätowierung am Fuß, dass dieser nach der Sitzung beim Tätowierer geschwollen ist und sehr empfindlich. Wer arbeiten muss, er sollte sich am besten freinehmen und so wenig, wie nur möglich Schuhe anziehen. Jedes Laufen und Tragen von Schuhen kann den Schmerz verstärken. Dadurch wird dann auch der Heilungsprozess deutlich verlangsamt. Am Schnellsten kann ein Tattoo heilen, wenn man die Haut sauberhält und barfuß läuft. Die beste Zeit für ein Fußrücken-Tattoo ist als wohl der Sommer.

Generell gibt bei Tattoos, dass der Schmerz immer abhängig davon ist, wie schmerzempfindlich man selber ist. Die Nadel kann besonders dort Schmerz auslösen, wo wenig Fettgewebe am Körper ist. Auch an den Muskeln und Sehnen schmerzt die Nadel mehr, da hier Nerven liegen. Am besten ist es, während des Tätowierens besonders entspannt zu sein, denn angespannte Gliedmaßen verstärken den Schmerz zusätzlich. Ein Schmerz kann weg geatmet werden, deswegen ist das tiefe Durchatmen während einer Sitzung beim Tätowierer sehr empfehlenswert. Eine bewusste Atmung löst Verspannungen. Ratsam ist es auch, sich die Nadel während des Stechens nicht anzustarren, sondern sich etwas anders ansehen. Dadurch kann der Schmerz ebenfalls gelindert werden.

Bildquelle: © tanjaritter / Pixelio.de

Die Olympischen Spiele – mit vielen Tattoos

Mittwoch, 03. August 2016

274316_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.de (2)Ein gutes Beispiel ist James Davis. Eine Nacht in Las Vegas mit Kumpels. Ein feucht-fröhlicher Abend mit dem Ausgang, dass der Rugbyspieler mit einem Tattoo am nächsten Morgen wach wird. Es ging zunächst um eine Wette, dass er sich den Spitznamen „Cubby Boi“ niemals auf seine Finger tätowieren lassen würde. Nachdem ihn wohl seine Kumpels aufgezogen hatten damit, ging er noch am gleichen Abend in das Tattoostudio. Nun zieren seine Fingerknöchel tatsächlich den Spitznamen. Heute hat er sich daran, aber damals, nach dem aufwachen, da war es wie er selbst sagte, ein Schock.

Eine wohl für den Leser eher lustige Geschichte, die ein wenig an den Film „Hangover“ erinnert. Aber das ist nur eine Story von vielen, die es bei den Olympischen Spielen gab.

Die Worte „insanity, truth, life, family, lie, freedom, tolerance, happiness, athletics, pride, friendship und loneliness“ trägt Christoph Harting, der Diskus-Olympiasieger auf seiner Brust. Es handelt sich um eine Botschaft und er selbst erklärt es: „Das Leben basiert auf Kontrasten. Das Tattoo ist der Spiegel der Seele. Der Witz ist: Meine ich das wirklich so? Das Schöne an Tattoos ist, dass nur der Träger weiß, was gemeint ist.“ Demnach kann aber muss nicht seine Erklärung zu seiner Tätowierung glauben.

Die Ringe von Olympia sind sehr häufig bei den Teilnehmern zu sehen. Mindestens 100 Athleten von Rio sind bereits mit einem Ringe-Tattoo geziert. Und nachdem Ende haben sich noch viele mehr dazu entschlossen, sie sich stechen zu lassen. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Für den einen war es ein Geburtstagsgeschenk, für den anderen eine Verdeutlichung und manch einer sieht sie als Motivation und Zeichen dafür, sich mit den Weltbesten messen zu können. Auch gab es solche Sportler, die damit ein Versprechen eingelöst haben und als Dank gab es das Ringe-Tattoo ebenfalls. Nämlich von den Eltern der australischen Rugby-Frauen. Hier wurde versprochen: Wenn sie Gold holen, lassen sich die Mütter ein Zeichen von Rio stechen und das werden wohl die Ringe sein.

Aber es sind nicht nur schöne Erinnerung, die mit den Tattoos der Athleten und Sportler gezeigt werden. Manche Tätowierungen sind auch aus traurigen Anlässen gestochen worden. So trägt Marta Pen Freitas, portugiesische Leichtathletin, die Unterschrift von ihrem Vater am Handgelenk. Dieser verstarb während der Qualifikation für Rio. Auf dem Oberarm von Frederic Winters sieht man das Bild seiner Großmutter. Wegen des Qualifikationswettbewerbes konnte er nicht auf ihrer Beerdigung sein und ließ sich ihr zu Ehren das Portrait stechen.

Es gibt noch viele Geschichten zu den Tattoos der Teilnehmer in Rio. Wurden sie doch lange versteckt, ist es heute nichts Außergewöhnliches mehr, dass Sportler mit Tätowierungen versehen werden. Außergewöhnlich sind lediglich einige der Tattoos, die für den Träger aber wiederum eine besondere, vielleicht auch emotionale Bedeutung haben.

Bildquelle: © rainersturm / Pixelio.de

Die Rose als Tattoo – was deutet sie eigentlich

Mittwoch, 06. Juli 2016

40341_web_R_K_B_by_Verena N._pixelio.de (2)Früher galt die Rose als ein Motiv für ein Leben voller Schmerzen und Dornen. Ein Leben, das nicht einfach war und auch nicht leicht. Heute wird die Blume als Zeichen und Symbol der Liebe angesehen. Als Vorlage für ein Tattoo ist die Rose ein sehr traditionelles Motiv.

Man unterscheidet aber die Bedeutung auch nach den Farben. So steht die rote Rose weiterhin für die Liebe und Leidenschaft. Während die rosafarbene die Jugend und Schönheit symbolisieren soll. Eine in orange gehaltene Rose steht für Glück und Hoffnung. Ganz im Gegenzug dazu steht die Rose in Gelb für Untreue, Neid, Eifersucht und ganz besonders für abschwächende Gefühle. Manch einer sieht die gelbe Rose aber auch ein Zeichen der Verehrung an. Die weiße Blüte hat unterschiedliche Bedeutungen. Sie steht sowohl für Treue und Unschuld sowie Reinheit und Leidenschaft. Auch symbolisiert sie Bejahung und überschwängliche Liebe.

Ein Tattoo aus Rosen mit Dornen zeigt meistens die Schattenseiten eines Lebens. Häufig handelt es sich dabei um Seiten, die sprichwörtlich mit Blut bezahlt worden sind. De Dornen stehen als Grund für das vergießen des Blutes.

Dem Anblick der Rose kann sich wohl kaum einer entziehen. Mit so viel Bedeutung und Zeitlosigkeit ist es im Grunde ein perfektes Motiv für ein Tattoo. Viele, die sich ihr erstes Tattoo stechen lassen, entscheiden sich für ein Rosenmotiv. Liebe, Erotik, Sinnlichkeit, Zuneigung, alles Eigenschaften, die man mit dem Symbol signalisieren kann.

Die Größe des Tattoos unterscheidet sich sehr. In den häufigsten Fällen wird das Motiv recht klein gestochen. Größer als die Handfläche ist es meistens nicht. Plazieren kann man sie auf nahezu jeder Stelle des Körpers und es spielt häufig auch keine Rolle, ob sie im traditionellen Stil oder in Realistik dargestellt wird. Die Rose kommt ganz gleich in welchen Stil, immer gut zur Geltung. Der Grund dafür ist, dass das Motiv in Farbe gestochen wird. Das Blutrote hat schon etwas von einer Signalwirkung, wodurch die Rose als Hingucker gilt.

Viele Tätowierer fügen Elemente zur eigentlichen Rose dazu. Dadurch bekommt das Motiv viel mehr Aussagekraft. Oftmals handelt es sich um eine Banderole, auf welcher der Name des Liebsten verewigt wird oder einen Schmetterling sitzend auf einem Rosenblatt. Der Schmetterling gilt in diesem Fall als Zeichen der Wiedergeburt und des Lebens.

Als in Europa das Tätowieren angefangen hat, gehörte die Rose zu den Tattoos der Seefahrer. Häufig wurden sie in den unterschiedlichsten Variationen und in verschiedensten Kombinationen mit anderen Symbolen gestochen.

Eine Rose muss natürlich nicht immer eine Bedeutung für jemanden haben, der sich diese tätowieren lassen möchte. Sie kann auch einfach als schönes Symbol angesehen werden. Immer häufiger kann man sehen, dass es sich nicht mehr nur um die Blüte handelt, sondern ganze Rosenranken tätowiert werden. Wichtig für einen selbst sollte es immer sein, das man sich mit seiner Wahl des Tattoos absolut sicher ist und es hinterher nicht bereut.

Bildquelle: © Verena N./ Pixelio.de

Endlich Klarheit über Tattoos bei der Bundeswehr

Freitag, 31. Januar 2014

637103_web_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.deZur Länge von Haaren und Bärten sowie dem Tragen von Schmuck gibt es in der Bundeswehr schon seit vielen Jahren unumstößliche Bestimmungen. Auch die Länge der Fingernägel und der Einsatz von Kosmetik unterliegen strengen Regelungen. Umso verwunderlicher ist es, dass Körperschmuck wie Tattoos und Piercings bisher keinerlei Beachtung im Regelwerk fanden. Dabei dürfte der Trend mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes unübersehbar sein. Schließlich waren in den vorangegangenen Monaten Tattoos bei Staatsbediensteten in den Medien häufiger ein Thema. Vielleicht war dies der Anlass, dass die Bundeswehr nunmehr in Sachen Tattoo eine neue Dienstvorschrift ins Leben rufen wird. Am 1. Februar ist es soweit. Dann tritt die Zentrale Dienstvorschrift A-2630/1 in Kraft. Ihr Urheber ist Generalinspekteur Volker Wieker.

Neben den gleichgebliebenen Regelungen zu Haar- und Barttracht der Bundeswehrangehörigen ist vor allem das neu hinzugekommene Kapitel “Körpermodifikationen und Körperbemalungen” von Interesse, denn darin sind die exakten Regelungen zum Tragen von Tattoos enthalten. Bei Bart und Haaren haben sich dagegen keinerlei Änderungen ergeben. Das neue Kapitel beschäftigt sich mit “zu dekorativen Zwecken ohne Notwendigkeit durchgeführte Eingriffe in die Substanz des menschlichen Körpers”. Auf Deutsch gesagt sind das Piercings, Brandings, Implantate und Tätowierungen. Solange keine Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit gegeben ist und kein pornografischer oder diskriminierender Inhalt der Motive vorliegt, ist der vorgenannte Körperschmuck erlaubt. Sofern ein Abnehmen möglich ist, müssen die Soldaten/Soldatinnen diese ablegen, sollten sie nicht durch die Uniform verdeckt sein. Sichtbare Tattoos im Gesicht, am Hals oder an den Händen sind „in geeigneter und dezenter Weise“ abzudecken. Wie eine solche Abdeckung aussieht, bleibt das Regelwerk schuldig. Allerdings gibt es in einer Fußnote noch einmal eine genauere Definition des Begriffs dezent in Form von “unaufdringlich, taktvoll und vornehm-zurückhaltend”. Zur Grundausstattung eines Soldaten könnten somit in Zukunft Abdeckstift, Make up und Puderquaste gehören, um ein allzu aufdringliches Tattoo „geeignet“ verschwinden zu lassen.

Desweiteren sind die mittlerweile äußerst beliebten „Tunnel“  den Verantwortlichen eine nähere Beschäftigung wert. Sie sollten ebenfalls „in geeigneter und dezenter Weise“ verschwinden und hier gibt es sogar einen Tipp, allerdings nur für Piercings, deren Durchmesser nicht mehr als die Größe eines Ein-Cent-Stückes umfasst. Sie können mit einer hautfarbenen Abdeckung unsichtbar gemacht werden. Ist der Piercingschmuck größer als eine Ein-Cent-Münze, muss der Soldat beziehungsweise die Soldatin eine eigene Lösung finden.

Zu guter Letzt gibt es auch noch eine durchaus positive Neuerung für die Angehörigen der Bundeswehr. Der Staat lässt sie künftig nicht mehr im Regen stehen; ab 1. Februar ist das Benutzen eines einfarbigen, schwarzen und unbedruckten Regenschirms erlaubt.

Wer die Vorschriften der Bundeswehr in Frage stellt und sich dadurch in seinem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit verletzt fühlt, hat übrigens schlechte Karten. Erst im Dezember verlor ein Soldat eine Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht, weil er während seines Grundwehrdienstes seine Haare nicht schneiden lassen wollte. Vielmehr verlangte der Betreffende eine Gleichbehandlung mit den Soldatinnen, die längere Haare in einem Haarnetz tragen dürfen. Mit dem Verweis auf den geltenden Haar- und Barterlass wurde die Beschwerde abgewiesen. Die unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen ist rechtmäßig. Unter anderem sei sie für eine besondere Förderung von Frauen in der Bundeswehr zweckdienlich.

Bildquelle: © Thorben Wengert / Pixelio.de

„Schöne Grüße aus dem Osten“ – ein Tattoo sorgt im Dschungelcamp für Aufsehen

Sonntag, 26. Januar 2014

625853_web_R_K_B_by_Dieter Schütz_pixelio.deDas „Dschungelcamp“ oder wie es richtig heißt „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ läuft aktuell in der achten Ausgabe im deutschen Fernsehen. Die Sendung spaltet die Nation, was zum einen am Format, zum anderen an den teilnehmenden Promis liegt. Mit der Erstausstrahlung wurde ein neues Fernsehzeitalter, das sogenannte „Ekelfernsehen“, begründet. Scheinbar schreckt das allerdings nicht von einer Teilnahme ab. Neben C- und B-Promis standen bisher durchaus auch Menschen auf der Teilnehmerliste, die sich der Sympathie vieler Menschen erfreuten. Manche von ihnen wurden durch das „Dschungelcamp“ noch beliebter, andere erlebten einen herben Imageverlust. Alle jedoch rückten, zumindest phasenweise in das Interesse der Öffentlichkeit. Ob im positiven oder negativen Sinne, hing beziehungsweise hängt von den Aktivitäten und dem Ansehen der jeweiligen Person ab.

Eine der „Skandalnudeln“ der diesjährigen Staffel ist Melanie Müller. Das Erotik-Model, welches zugleich ehemalige Kandidatin der RTL-Sendung „Der Bachelor“ ist, fällt nicht nur durch ihre Art auf, sondern auch durch ein ganz spezielles Tattoo, das ihre Kehrseite ziert. Darauf zu sehen das Sandmännchen sowie der Schriftzug „Schöne Grüße aus dem Osten“. Frei nach dem Motto „und täglich grüßt der Sandmann“ gibt es nun sozusagen Tag für Tag nach 22 Uhr einen speziellen Abendgruß für die Erwachsenen. Die gebürtige Oschatzerin bekennt sich damit öffentlich zu ihrer Herkunft. Nach Abschluss des „Dschungelcamps“ sollen noch mehr „Osttattoos“ hinzukommen. Die „Schönen Grüße aus dem Osten“ waren nur der Anfang. Das Tattoo ließ sich die Blondine im Dezember eigens für den Dschungel stechen. Der Entwurf stammt aus der Feder ihres Leipziger Tätowierers Peter Bekö. Er hat das Tattoo extra für sie angefertigt. Später sollen noch ein FKK-Schild und ein Trabi hinzukommen. Weil der Heilungsprozess aber bis zum Beginn des Camps nicht abgeschlossen gewesen wäre, blieb es erst einmal beim Sandmann auf der attraktiven Kehrseite von Müller.

Ganz einzigartig ist das Müllersche Tattoo dennoch nicht. Auch Pornostar Kitty Core trägt einen Sandmann auf ihrem Po, wenngleich dieser mit einem Schlagring abgebildet ist und daher weniger freundlich, als das Exemplar von Melanie Müller anmutet. Trotzdem war es das Vorbild für das Motiv der Ex-„Bachelor“-Kandidatin. Und das erste Tattoo ist es auch nicht auf dem makellosen Körper der Blondine. Nur ein kleines Stück weiter oben, auf dem Steißbein, ließ sie das Playboy-Bunny verewigen. Auf der Vorderseite geht es dagegen eher bieder zu: Hier ist auf der linken Körperhälfte ein vorzugsweise durch seine Größe als durch sein Motiv auffallendes Tattoo zu sehen. Ein weiteres Tattoo befindet sich am rechten Handgelenk. Damit bekennt sich die „Dschungel-Blondine“ klar zum aktuellen Trend der gestochenen Körperkunst und reiht sich in den großen Kreis der tätowierten Stars ein.

Natürlich ist Melanie Müller im australischen Dschungel nicht allein. Mit ihr gemeinsam ins Camp eingezogen sind unter anderem der einstige Viva-Moderator Mola Adebesi, Moderator und Synchronsprecher Jochen Bendel, Komikerin Tanja Schumann sowie Corinna Drews, die Ex-Frau von Schlagersänger Jürgen Drews. Die Moderation der Sendung liegt in den Händen von Sonja Zietlow und – nach dem Tod von Dirk Bach – Daniel Hartwich, die mit ihren kernigen Sprüchen immer wieder die Gerüchteküche und damit das Interesse der Zuschauer anfachen. Nicht zuletzt machen die täglichen Dschungelprüfungen, die oftmals hart an die Ekelgrenze gehen, den Reiz von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ aus.

Bildquelle: © Dieter Schütz / Pixelio.de

So findet man den richtigen Tätowierer

Mittwoch, 08. Januar 2014

391810_web_R_K_by_Sandra Neumann_pixelio.deSchon längst sind Tattoos in unserer Gesellschaft akzeptiert. Jeder Zehnte, egal, aus welcher Bevölkerungsschicht er stammt, trägt mittlerweile mindestens ein Tattoo und die Beliebtheit dieses Körperschmucks nimmt weiter zu. Die Folge: Tattoostudios schießen wie Pilze aus dem Boden. Das macht es nicht unbedingt leicht, den geeigneten Tätowierer zu finden. Schließlich bleibt das Kunstwerk ein ganzes Leben lang erhalten. Da ist Sorgfalt und Erfahrung beim Stechen desselben gefragt, damit das Tattoo nicht zur Gesundheitsgefahr wird.

Wie viel ein Tattoo kostet, kommt auf die Größe, das Motiv und den Schwierigkeitsgrad an. Bei den Preisen gibt es deutliche Unterschiede. Der Stundensatz eines Tätowierers liegt zwischen 30 und 150 Euro. Personen unter 16 Jahren wird kein Tattoo gestochen. Wer zwischen 16 und 18 ist, braucht eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr darf man selbst entscheiden. Das sind die ungeschriebenen Regelungen, denen die meisten Tätowierer Folge leisten, denn Tätowieren ist laut § 223 Strafgesetzbuch eine Körperverletzung, der man allerdings zustimmen kann. Auf alle Fälle sollte der Tätowierer vorab ein Gespräch mit dem Kunden führen. Gerade bei jungen Menschen ist ein solches notwendig, um auch über eventuelle Konsequenzen für das spätere Leben aufzuklären. Desweiteren stellen Risiken wie Entzündungen und Allergien einen wichtigen Teil des Beratungsgesprächs dar, und zwar unabhängig vom Alter. Ebenfalls muss die Nachbehandlung besprochen werden. Zugleich sollte der Tätowierer ein offenes Ohr für die Fragen des Kunden haben und sie ausführlich beantworten.

Nach dem Beratungsgespräch ist es an der Zeit, die Einverständniserklärung zu unterzeichnen. Das sollten sowohl der Kunde als auch der Tätowierer tun. Falls es später zu gesundheitlichen Problemen durch das Tattoo kommt, hilft es dem behandelnden Arzt oft weiter, über die verwendeten Farben Bescheid zu wissen. Die verwendeten Farben und Farbstoffe lässt man daher am besten vom Tätowierer aufschreiben. Auch bei einer späteren Entfernung des Tattoos sind die Notizen hilfreich.

Um die gesundheitliche Wirkung von Tätowierfarben ranken sich zahlreiche Gerüchte. Über ihre Langzeitwirkungen liegen bisher noch keine Erkenntnisse vor. Dazu gesellen sich rechtliche Lücken. Seit 2008 gibt es die „Tätowiermittel-Verordnung“. Sie regelt, welche Farben hierzulande legal zur Anwendung kommen dürfen. Ferner ist eine Liste über illegale Farben enthalten. Experten halten die Liste allerdings für nicht ausreichend. Statt einer Auflistung illegaler Farben wäre dem Verbraucher eher mit einer Liste der zugelassenen Farben geholfen, geben einige von ihnen zu bedenken. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Tätowierer Farben mit Pigmenten benutzen, deren Unbedenklichkeit infrage steht. Die Tätowierer selbst trifft keine direkte Schuld. Sie müssen sich genauso wie die Hersteller selber informieren. Die Behörden bieten diesbezüglich keinen Informationsdienst an. Das wiederum macht es auch dem Kunden schwer, Informationen über Tätowierfarben einzuholen.

Abgesehen von den verwendeten Tätowierfarben sollte man natürlich auf Sauberkeit im Tattoostudio achten. Die Sympathie spielt weiter eine Rolle. Bereits beim ersten Besuch im Studio kann man feststellen, ob man sich dort wohlfühlt oder nicht. Auch wenn es sich nur um ein kleines Tattoo handelt und man nicht lange im Tattoostudio ist, sollte die Chemie zwischen Tätowierer und Kunden stimmen. Das ist ähnlich wie bei einem Arztbesuch. Macht der Arzt einen sympathischen Eindruck, ist sofort eine gewisse Vertrauensbasis gegeben.

Bildquelle: © Sandra Neumann / Pixelio.de

Cyrus und Hemsworth getrennt – Was passiert mit ihrem Partnertattoo?

Mittwoch, 30. Oktober 2013

SONY DSCEs ist nicht unüblich, dass man sich als Zeichen seiner ewigen Liebe ein Tattoo stechen lässt, was einen ähnlich einem Ehering für immer verbindet. Allerdings kann der Ehering im Falle einer Trennung einfach abgenommen werden, bei einem Tattoo ist das leider nicht möglich und im Grunde auch gar nicht geplant. Man weiß aber nie, wie das Leben spielt und das Herzblatt von einst, ist vielleicht irgendwann einmal der verhassteste Mensch auf Erden. Und nun? Man hat ein Tattoo, das einen stets mit diesem Menschen in Verbindung bringt, selbst wenn man überhaupt nichts mehr mit ihm zu tun hat und haben möchte. Eine nicht gerade schöne Vorstellung! Dennoch entscheiden sich viele Menschen für ein solches Partnertattoo.

Auch Miley Cyrus und Liam Hemsworth gingen im letzten Herbst gemeinsam zum Tätowieren. Jetzt erfolgte die Trennung des Paares, doch die Tattoos bleiben. Glücklicherweise entschieden sich die Beiden für einen Schriftzug, zu dem nicht zwangsläufig das passende Gegenstück vorhanden sein muss. Fragen könnte es lediglich geben, wenn die betreffende Person den Wortlaut der Rede von US-Präsident Theodore Roosevelt von 1910 kennt. Daraus stammen nämlich die Zitate, die sich Cyrus und Hemsworth auf ihre Unterarme tätowieren ließen. So ist bei ihm zu lesen: „Auch wenn er scheitert, so scheitert er wenigstens, während er alles riskiert.“ Sie trägt in Ergänzung dazu den Satz: „sodass sein Platz niemals bei den kalten und ängstlichen Seelen sein wird, die weder Sieg noch Niederlage kennen.“ Zwei Aussagen, die durchaus auch unabhängig voneinander einen gewissen Sinn ergeben und auch bei getrennten Lebenswegen in mancher Situation hilfreich sein dürften. Also vielleicht doch nicht nur eine Jugendsünde der Jungstars, sondern durchaus mit Köpfchen gemacht. Die wahren Hintergründe für das Tattoo – außer natürlich der damals herrschenden Verliebtheit – wird man wohl nie erfahren. Was mit diesem nun geschieht sicher ebenfalls nicht. Eventuell ist plötzlich bei einem Interview das Tattoo verschwunden oder es bleibt eben bis ans Lebensende. Als Fan wird man sich überraschen lassen und genau hinschauen müssen, wenn ein öffentlicher Auftritt ansteht. Stehen beide zu ihrem Tattoo und tragen es noch oder es ist bei einem bereits verschwunden?

Viele Stars tragen Partnertattoos und sind längst nicht mehr mit demjenigen zusammen, mit den sie sich dieses gemeinsam haben stechen lassen. Ein Hollywoodtrend, der zunehmend in das Leben der normalen Bürger Einlass findet. Partnertattoos sind in, Eheringe fast schon out. Ob es aber schon Tätowierer gab, die auf dem Standesamt ihrer Tätigkeit nachgingen und Eheringe in Form eines Tattoos an den Fingern der Frischvermählten anbrachten, ist dem Autor an dieser Stelle nicht bekannt. Aber sicher ist es auf Wunsch des Brautpaares problemlos möglich. Der Spruch „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ bekommt in dem Zusammenhang eine völlig andere Bedeutung. Mit einem Partnertattoo ist man tatsächlich bis ans Ende seines Lebens mit der jeweiligen Person verbunden, ob man nun will oder nicht. Zwar ist die Entfernung eines Tattoos durch eine Laserbehandlung machbar, das Verfahren ist jedoch zeit- und kostenaufwändig. Außerdem können bei einer unprofessionellen Behandlung Narben zurückbleiben. Da behält man doch lieber das Tattoo, welches bei einer sorgfältigen Auswahl des Motivs auch nach der Trennung als hübscher Körperschmuck tragbar ist.

Bildquelle: © Katharina Wieland Müller / Pixelio.de