Bayer 04 Leverkusen



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Der Werksclub aus Leverkusen wird in seiner offiziellen Bezeichnung als "Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen e.V." betitelt und wurde am 15. Juni 1904 unter dem Namen "Turn- und Spielverein 1904 der Farbenfabrik vormals Friedrich Bayer Co. Leverkusen" als Betriebssportverein ins Leben gerufen.

Ende der Zwanziger und Anfang der Dreißiger Jahre spielte die Werkself ausschließlich in der dritten und vierten Liga, bis es ihr 1936 gelang, die 2. Liga West zu erreichen. In diesem Jahr trugen die Spieler anlässlich eines Aufstiegsspiels gegen Solingen 95 erstmals das Bayer-Kreuz auf ihren Trikots.

1951 erreichte der Verein seine erste Teilnahme in der damals höchsten deutschen Spielklasse, der Oberliga West, in der sie bis zu ihrem Abstieg 1956 verblieben. Da man erst im Jahr vor der Gründung der Bundesliga 1963 den lang ersehnten Sprung ins Oberhaus schaffen konnte, zählte man noch nicht zu den 16 Mitgliedern.

In der neuen Regionalliga West hatte man Probleme sich zu etablieren und musste 1973 den Gang in die 3. Liga antreten. Nachdem man sich in dieser Liga besser zurechtfand, folgte 1979 die Meisterschaft der 2. Bundesliga Nord und konnte somit den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse feiern.

Man hatte am Anfang Probleme und kämpfte stets gegen den Abstieg, ehe es mit der Besetzung des Traineramts durch Erich Ribbeck ab 1985 der Mannschaft gelang, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. In die Ära Ribbeck fällt mit dem UEFA-Pokalsieg 1988 auch der größte Vereinserfolg Bayer Leverkusens.

Nachdem man im Halbfinale den SV Werder Bremen mit 1:0 und 0:0 aus dem Wettbewerb geworfen hatte, traf man im Finale auf den spanischen Vertreter Espanyol Barcelona und konnte die Partie im Rückspiel vor heimischem Publikum nach einer 0:3 Niederlage aus dem Hinspiel, doch noch drehen und im Elfmeterschiessen für sich entscheiden.

In der folgenden Saison verpflichtete der Verein Reiner Calmund als Manager, der für den zukünftigen Erfolg von Leverkusen entscheidend betrug. Mit Verpflichtungen von Ulf Kirsten, Christian Wörns und Jorginho baute man in Leverkusen allmählich eine schlagkräftige Truppe auf, die 1993 den DFB-Pokal feiern konnte, nachdem man sich im Finale gegen die Amateure von Hertha BSC Berlin mit 1:0 durchsetzen konnte.

Nach der verkorksten Saison 1995/96 wurde Christoph Daum als Cheftrainer verpflichtet. Er änderte das Spielsystem und ließ fortan technisch hochwertigen Offensivfußball praktizieren.

Leverkusen wurde mit 2 Punkten Rückstand auf den FC Bayern München Vize-Meister. Dies sollte in der Ära Daum noch zwei weitere Male gelingen, nämlich 1999 und 2000. Dann kam es zur bekannten Kokain-Affäre und Daum musste den Trainerstuhl für Klaus Toppmöller 2001 räumen, der die (fast) erfolgreichste Saison des Clubs einleitete.

Man hatte die Meisterschaft eigentlich schon fast in den Händen, als man kurz vor Saisonende doch noch abgefangen wurde. Außerdem stand man im Finale der Champions League, musste sich aber Real Madrid geschlagen geben und zog auch im DFB-Pokalfinale den Kürzeren.

Seit dieser Saison haftet der Werkself das Image des ewigen Zweiten an. Für die neue Spielzeit hat man jedoch gut investiert und das Ziel ausgegeben, bis in 2 Jahren wieder um den Titel mitspielen zu wollen.


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