Dynamo Dresden



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Die "Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e.V." wurde offiziell am 12. April 1953 gegründet und in die SV Dynamo, der Sportorganisation der inneren Sicherheitsorgane der DDR, eingegliedert.

Als im Jahre 1990 die politische Wende in der DDR eintrat, wurde der Verein in ?". FC Dynamo Dresden" umbenannt. Doch am 29. September 2006 wurde auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, wieder zur alten Namensgebung zurückzukehren.

Zu DDR-Zeiten war Dynamo einer der erfolgreichsten und populärsten Vereine. Man gewann bis 1990 insgesamt 8 Mal die DDR-Meisterschaft und konnte den FDGB-Pokal 7 Mal in den Händen halten. Nach anfänglichen Triumphen 1954 wurde die Mannschaft im November 1954 von Dresden komplett nach Berlin delegiert, um dort unter dem Namen SC Dynamo Berlin eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen.

Die Dresdner SG Dynamo wurde neu in die so genannte 1. Liga, die zweithöchste Spielklasse der DDR eingestuft. In den folgenden Jahren ging es dramatisch abwärts. Die Saison 1957 kickte der Verein nur noch in der Bezirksliga, der vierten Liga. Damit war der Tiefpunkt allerdings erreicht. Zwei Jahre später spielte Dynamo wieder in der 1. Liga und 1962 gelang dem Club schließlich die Rückkehr ins Oberhaus.

Als Walter Fritzsch im Juni 1969 die Position des Cheftrainers übernahm, begann die erfolgreichste Zeit des Vereins, als man 1971 das erste Double der DDR-Geschichte holte. Weitere Titel folgten, bis 1978 Fritzsch verabschiedet wurde und die 10-jährige Dominanz des Konkurrenten BFC Dynamo Berlin begann.

1989 übernahm Eduard "Ede" Geyer das Zepter und brachte dem Verein den Glanz früherer Tage zurück ins Dynamo-Stadion. Man gewann die Meisterschaft und konnte im internationalen Geschäft bis ins Viertelfinale vorrücken, schied aber zum siebten Mal in der Runde der letzten 8 aus dem Wettbewerb aus.

Die letzte DDR-Oberligasaison beendete Dynamo auf dem 2. Tabellenplatz und konnte sich somit für die Bundesliga qualifizieren. Man spielte in den ersten beiden Spielzeiten gegen den Abstieg, konnte sich aber kurz vor Schluss retten. 1993 nach einem Abzug von 4 Punkten, aufgrund von Lizenzvergehen des neuen Präsidenten Rolf-Jürgen Otto, konnte man in einer dramatischen Saison erneut dem Abstieg entgehen, ehe man in der Spielzeit 1994/95 absteigen musste.

Der DFB verweigerte Dynamo aufgrund der desolaten finanziellen Situation die Lizenz, was zum Zwangsabstieg in die Regionalliga Nordost führte. Dieser Tiefschlag konnte bis heute nicht vollständig korrigiert werden, immerhin gelang dem Verein bis heute erfolgreich die Konsolidierung. Zuletzt kickte Dynamo in der Regionalliga und belegte Rang 7 der Abschlusstabelle.


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