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Tattoo Motive
Es gibt die verschiedensten Motive und Stilrichtungen. Da sind einmal die einfachen,
verschieden grau schattierten Tattoo Motive. Diesen Stil bezeichnet man als den Tribal Stil,
hier werden meist afrikanische Stammeszeichen gestochen.
Dann gibt es den Celtic Stil. Hierfür werden alte, keltische Runen benutzt. Mit diesen hatte man
früher Schriften verziert. Diese werden meistens in Farbe gestochen und stellen verknotete,
verschlungene Symbole oder oft auch Tiermotive dar.
Klassische Tattoos sind zum Beispiel Herzen, Anker und Schriftzüge. Diese werden farbig
gestochen und dienen meist auch dazu eine Art Geschichte zu erzählen. Auch die so genannten Pinup
Girls fallen unter diese Kategorie.
Außerdem sind noch die sehr teuren und aufwändigen Motive zu nennen, mit sehr filigraner Linienführung.
Dies sind schon fast richtige Kunstwerke, wie auch die ganz großflächigen, für die teils fantastische
und teil auch schon fast schon Foto realistische Motive verwendet werden.
Die alte Tradition der Ganzkörper Tattoos kommt aus Japan. Die Menschen schmückten sich dort früher mit
Motiven von japanischen Helden, ab dem 17. Jahrhundert bestrafte man dort sogar Kriminelle mit einem Tattoo.
Diese waren dann gebrandmarkt und für Jedermann war es offensichtlich dass es sich hierbei um Geächtete handelt.
Später wurde dies aber wieder abgeschafft. Um 1827 kam das Tätowieren besonders bei den unteren Schichten in
Mode. Bis heute gilt es dort als schick. Die oberen und mittleren Schichten lehnen es aber nach wie vor ab
und sind - ähnlich wie bei uns früher der Meinung, dass dies eine Unart der unteren Schichten sei.
Man bringt auch die Yakuza damit in Verbindung, die heutige japanische Mafia.
Zum Schluss sollen noch die natürlichen Henna und die sogenannten Biotattoos angesprochen werden:
Henna Tattoos sind Tattoos die nur wenige Tage halten und dann meist leicht wieder abgewaschen werden können.
Sie eignen sich für Zaghafte die erstmal sehen wollen ob ihnen das gewünschte Tattoo steht, wie auch für solche
die gerne sich künstlerisch betätigen einerseits und kein richtiges Tattoo haben wollen andererseits. Henna
ist den meisten als Haarfärbemittel bekannt. Es sollt ausschließlich Paste aus Naturkosmetikläden verwendet
werden. Vor dem auftragen sollte die betreffende Stelle sauber abgewaschen und getrocknet, gegebenenfalls
rasiert werden. Zuerst klebt man eine Schablone auf die Stelle dann streicht man das Henna darüber, das
überflüssige Henna sollte anschließend von der Schablone entfernt werden. Nach ca. 30 Minuten kann die
Schablone entfernt werden, danach 2-4 Stunden trocknen lassen und fertig ! Wenn das Henna entfernt ist,
ist es unter Umständen noch recht hell, dunkelt aber noch nach.
Achtung es sollte nur natürliches Tattoo verwendet werden, dies ist meist rötlich braun. Es gibt auch
schwarzes Henna, dies ist meist mit giftigen, chemischen Substanzen versetzt, diese dürfen auf keinen Fall
verwendet werden. Das kann zu heftigsten allergischen Reaktionen und auch Verletzungen führen.
Sogenannte Biotattoos oder temporäre Tattoos werden im Internet aber auch im richtigen Leben
(Friseur / Kosmetik Geschäft) immer wieder angepriesen, diese sollen angeblich nach 2-5 Jahren wieder
verschwinden. Das ist aber grober Unfug. Die rein pflanzlichen Farbstoffe werden angeblich vorsichtig in
die oberen Hautschichten – also nicht so tief wie bei einem normalen Tattoo, gestochen und verschwinden
deswegen wieder nach einer gewissen Zeit, so die Behauptung. Dies hängt aber von der zu stechenden Stelle ab,
außerdem sind die meisten dieser „Dienstleister“ Laien und haben überhaupt keine richtige Kontrolle darüber
wie tief sie eigentlich stechen. Die Farben sehen oft wesentlich schlechter und blasser aus als bei einer
richtigen Tätowierung aber es ist schlicht und ergreifen nicht wahr dass diese nach einigen Jahren wieder
verschwinden, Hiervor kann man also nur warnen!
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