DSC Arminia Bielefeld
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Der "Deutsche Sport-Club Arminia Bielefeld" wurde offiziell am 3. Mai 1905 als "1. Bielefelder FC Arminia" gegründet. Der Namenszusatz Arminia entstand, weil es damals Mode war, sich mit germanischen Namensrelikten zu schmücken, weil Gründungsvater Emil Schröder an "Arminius" dachte und möglicherweise aufgrund des regionalen Bezugs. Der heutige Name hat dabei seit Januar 1926 Bestand.
Erste überregionale Aufmerksamkeit erreichte der DSC im Jahre 1913, als man das Endspiel um die westdeutsche Meisterschaft erreichte, sich gegen den Düsseldorfer SC Union jedoch mit 0:1 geschlagen geben musste. Dies konnte man durch den ersten Titelgewinn 1922 korrigieren.
Als die Bundesliga 1963 gegründet wurde, gehörten die Arminen nicht in den Kreis der auserwählten Mannschaften, da man in den Jahren zuvor keine erstklassigen Ergebnisse liefern konnte und auch des Öfteren mit dem Abstieg zu kämpfen hatte.
Man wurde der Regionalliga West zugewiesen, in der es meist gelang Plätze im oberen Tabellendrittel zu ergattern, was bei Verein und Fans ein höheres Anspruchsdenken auslöste. In der Saison 1969/70 konnte man als Vizemeister und Gewinner der Aufstiegsrunde dann tatsächlich den Sprung ins Oberhaus schaffen.
In der 1. Spielzeit taten sich Bielefelder schwer. Man gehörte zum Kreis der Abstiegskandidaten und befand sich in einer fast ausweglosen Situation, als man sich zur Beteiligung am Bundesligaskandal hinreißen ließ und so den Abstieg vermeiden konnte. Allerdings wurden diese Machenschaften bekanntlich in der folgenden Saison aufgedeckt, wodurch der DSC zurück in die Regionalliga strafversetzt wurde.
Nachdem der Verein aufgrund des Imageverlustes nur durch finanzielle Zuwendungen der Fans gerettet werden konnte, folgte 1978 die Wiederauferstehung mit der Rückkehr in die Bundesliga. Man stieg in dieser Spielzeit zwar wieder ab, konnte dies aber postwendend beheben und auf der Alm fortan 5 Jahre Bundesligafußball genießen.
Die besten Ergebnisse (zwei achte Plätze) wurden in dieser Zeitspanne erzielt, ehe durch Missmanagement 1985 der Club erneut vor einem Scherbenhaufen stand und mehrmals absteigen musste. 1994 wurde durch eine neue Philosophie durch den Manager Rüdiger Lamm eingeleitet, die den Verein zurück in die Bundesliga brachte.
Allerdings entwickelte man sich zur klassischen Fahrstuhlmannschaft mit mehreren Ab- und Wiederaufstiegen, wodurch der Verein insgesamt auf 7 (Rekord) Aufstiege kam und den inoffiziellen Titel "Rekordaufsteiger" zugeschrieben bekam.
Zuletzt scheint beim DSC wieder mehr Konstanz zu entstehen, ist man nun seit 2004 ununterbrochen wieder in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten. Auf der Bielefelder Alm, oder auch Schüco Arena wie sie seit 2004 genannt wird, herrscht jedenfalls große Euphorie und dem neuen und alten Trainer Ernst Middendorp ist zuzutrauen, dass er die Entwicklung des Vereins weiter ausbauen kann.









