SV Werder Bremen
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Der "Sportverein Werder Bremen von 1899 e.V." wurde am 4. Februar 1899 von 16-jährigen Schülern aus handelsbürgerliche Kreisen ins Leben gerufen.
Der Namenszusatz "Werder" ist dabei vom an der Weser gelegenen Stadtwerder, dem ersten Spiel- und Trainingsgelände des Vereins, abgeleitet.
Erste überregionale Erfolge konnte der Verein mit dem Gewinn der Gaumeisterschaft 1933 und 1937 erreicht werden. Die sollten aber bekanntlich nicht die einzigen Erfolge bleiben, die die Nordlichter feiern konnten. Kurz vor Gründung der Bundesliga 1963 gelang dem SV Werder 1961 der DFB-Pokal-Sieg mit einem 2:0 im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Überhaupt waren diese letzten Jahre vor Gründung entscheidend für die Entwicklung des Vereins, konnte man sich lange Zeit nicht als echte Kraft des Nordens etablieren. Doch durch die letzten Erfolge wurde Bremen 1963 in die Bundesliga aufgenommen und konnte in der 2. Spielzeit 1964/65 mit einer Mannschaft ohne Stars überraschend die 1. Meisterschaft erringen.
Die folgenden Jahre waren sehr durchwachsen, als man zwar mehrmals gute Platzierungen erreichen konnte, im Anschluss aber wieder zurückfiel und teilweise gegen den Abstieg kämpfen musste. Auch eine erhoffte Wende durch Millionentransfers 1971/72 brachte keine dauerhafte Verbesserung, bis man schließlich in der Saison 1979/80 als Vorletzter den Gang in die 2. Liga antreten musste. Dies konnte mit dem direkten Wiederaufstieg unter dem neuen Trainer Otto Rehhagel postwendend korrigiert werden. Eine starke und offensiv ausgerichtete Mannschaft wurde kontinuierlich aufgebaut, die sich in den Folgejahren zu dem Hauptkonkurrenten von Bayern München entwickelte, jedoch mehrfach knapp den Titel verpasste. Dies sollte sich zwischen 1988 und 1995 ändern, als die titelreichste Zeit des Vereins begann. Mit Spielern wie Oliver Reck, Michael Kutzop und Karl-Heinz Riedle konnten 2 Meistertitel und der Sieg im Pokal der Pokalsieger 1992 gegen den AS Monaco eingefahren werden.
Mit dem Ende der Ära Rehhagel 1995 nach 14-jähriger Amtszeit, waren die glorreichen Zeiten der Werderaner vorerst gestoppt, was 1999 zu einem Neuanfang des Vereins führte. Thomas Schaaf, der zuvor die Amateure trainierte und seit langem mit dem Verein verbunden war, übernahm das Amt des Cheftrainers und brachte den SVW, zuerst nur als Übergangslösung gehandelt, wieder zurück in die Erfolgsspur und konnte im selben Jahr im Finale des DFB-Pokals den FC Bayern im Elfmeterschiessen bezwingen. Als auch Klaus Allofs als Manager verpflichtet werden konnte, etablierte sich der Club Stück für Stück unter den deutschen Spitzenmannschaften, bis man 2003/04 die erfolgreichste Saison mit dem Double (4. Meistertitel und dem 5. DFB-Pokal-Triumph) feiern konnte.
In den letzten Jahren konnten sich die Grün-Weißen stets für die Champions League qualifizieren, wodurch sich der Verein auch finanziell als Spitzenmannschaft festgesetzt hat. Durch geschickte Spielereinkäufe, in denen Allofs immer wieder ein gutes Händchen beweist, konnten auch die Abwerbungen der besten Spieler kompensiert werden und vielleicht bringt das neue brasilianische Duo Diego/Alberto Werder 2007/08 den nächsten Titel.









