SC Freiburg
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Der Sportclub Freiburg wurde am 30. Mai 1904 offiziell gegründet und trägt die Vereinsfarben rot und weiß.
Dabei entstand der heute bekannte Verein aus dem Breisgau letztlich aus einer Fusion benachbarter Vereine erst 1924. Der SC Freiburg stand lange im Schatten des Spitzenvereins Freiburger FC. Vor der Einführung der Gauliga spielte der SC überregional keine bedeutende Rolle.
1933 wurde der SC in die neue Gauliga aufgenommen, stieg aber umgehend wieder ab. Vier Meisterschaften in der Bezirksklasse Oberbaden von 1934 bis 1937 brachten den SC vier Mal in die Aufstiegsrunde, in der sie den Aufstieg aber jedes Mal verpassten.
Erst während des Zweiten Weltkriegs schafften die Freiburger mehrmals den Sprung in die immer weiter zersplitternde Gauliga, ohne jedoch bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Nach dem Krieg war der Verein fünf Jahre lang in der obersten Spielklasse, der Oberliga Südwest-Süd vertreten, fiel jedoch auch wenig später wieder in den Amateurfußball zurück.
1978 stieg der SC in die Zweite Bundesliga auf und etablierte sich seitdem im deutschen Profigeschäft. 1993 stiegen die Freiburger unter dem seit 1991 agierenden Trainer Volker Finke als Meister der Zweiten Liga erstmals ins Oberhaus auf.
Dem sehr knappen Klassenverbleib in der ersten Spielzeit folgte 1995 der dritte Platz und damit die Qualifikation für den UEFA-Pokal 1995/96, aus dem die Freiburger in der ersten Runde gegen Slavia Prag ausschieden.
In der Spitzengruppe der Liga konnte der SC sich nicht halten. 1997 stiegen die Freiburger erstmals ab, kamen aber nach einem Jahr wieder in die Bundesliga zurück und erreichten 2001 wieder den UEFA-Cup, aus dem sie erst in der dritten Runde ausschieden.
In der Liga rutschten die Breisgauer derweil in die untere Tabellenhälfte. Am Ende der Saison stieg man ab, erholte sich aber wieder schnell - 2003 war man wieder oben. Nach dem dritten Abstieg 2005 schafften sie den direkten Wiederaufstieg erstmals nicht. In der zuletzt abgelaufenen Saison sah es nach den Hinrunde so aus, als ob sich der SC ernsthaft mit dem Abstieg beschäftigen müsste und so wurde die Entscheidung getroffen, dass Volker Finke zur nächsten Saison sein Amt als Trainer abgeben werde. Doch die Spieler und Fans gaben alles, um an der Institution Finke festzuhalten, spielten eine furiose Rückrunde und verpassten den Aufstieg nur knapp.
Ab sofort übernimmt Robin Dutt den Posten und soll den Verein wieder zurück in die 1. Bundesliga führen.









