Hertha BSC Berlin
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Die Ursprünge von Hertha BSC Berlin gehen auf den 25. Juli 1892 zurück.
Der damalige Verein nannte sich zunächst "BFC Hertha". Erst mit der Fusion mit dem "Berliner Sport-Club" im Jahre 1923 entstand der heute noch gültige und vollständige Vereinsname.
Zwar trennten sich wenige Jahre später beide Vereine wieder. Das Kürzel BSC durfte die Hertha aber weiterhin im Namen behalten. Der Zusatz "Hertha" ging dabei auf einen der Gründer des Vereins zurück, der sich am feuchtfröhlichen Abend der Vereinsgründung mit seinen Kameraden an eine Bootsfahrt mit seinem Vater erinnerte.
Der Dampfer trug den Namen "Hertha". Es dauerte nicht lange, bis die Alte Dame, wie sie heute auch genannt wird, den ersten regionalen Titel mit dem Gewinn der Berliner Meisterschaft 1906 erringen konnte.
Die Spielstätte war die damals legendäre Plumpe, die bis 1963 die Heimat des Clubs blieb. Da der DFB zur Gründung der Bundesliga entschied, dass nur Vereine mit Stadien mit einem Fassungsvermögen von mehr als 35.000 Menschen integriert werden, musste die Hertha ins Olympiastadion umziehen. Nach dem guten sportlichen Anfang mussten die Fans jedoch lange auf den großen Erfolg warten.
Nach insgesamt vier gescheiterten Anläufen gelang dem Club 1930 die erste deutsche Meisterschaft im Finale gegen Holstein Kiel in einem dramatischen Spiel, das mit 5:4 endete.
Diesen Triumph konnte man im folgenden Jahr sogar verteidigen, als man in einem nicht weniger nervenaufreibenden Spiel diesmal gegen TSV 1860 München mit 3:2 gewinnen konnte.
Diese Zeit sollte vorerst die erfolgreichste Zeit des Vereins bleiben. Im Bundesliga-Gründungsjahr wurden die Berliner in die höchste deutsche Spielklasse aufgenommen. Man konnte sich in den ersten Spielzeiten jedoch lediglich vor dem Abstieg bewahren, musste aber aufgrund von schweren Verstößen gegen die Statuten (Verteilung von Handgeldern bei Spielertransfers) des DFB in die Regionalliga absteigen.
3 Jahre später kehrte man wieder in die deutsche Fußballelite zurück und konnte sich ab 1970 dort auch etablieren. In den folgenden Jahren erreichte man stets das obere Tabellendrittel und konnte auch international einige Runden überstehen.
Zum ende der 70er Jahre stand der Verein 2-Mal im Endspiel um den nationalen Pokal, konnte diese aber nicht für sich entscheiden und rutschte immer mehr ins Mittelmaß. Die sportliche Talfahrt war nicht aufzuhalten und so stieg man 1980 in die 2. Bundesliga ab und kurze Zeit später sogar in die Amateuroberliga.
Es dauerte bis ins Jahr 1998, dass die Hertha wieder ins Oberhaus zurückkehren konnte. Man konnte einen stetigen Aufwärtstrend erkennen, schließlich wurde sogar die Qualifikation zur Champions League erreicht. In der zuletzt abgelaufenen Saison trat allmählich eine Stagnation ein und so musste der Trainer Falko Götz seinen Posten räumen. Zur neuen Spielzeit übernimmt Lucien Favre das Amt und es bleibt abzuwarten, ob der Weg der "Alten Dame" wieder nach oben führt.





