FC Saarbrücken
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Die Gründung des Vereins FC Saarbrücken erfolgte am 18. April 1903 im Saarbrücker Stadtteil Malstatt.
Auch der Name des FCS wurde in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts oft geändert. In den Nachkriegsjahren 1948-1951 wurde man sogar dem französischen Verband zugeordnet und spielte ein Jahr in der Division 2 und wurde dementsprechend als FC Sarrebruck bezeichnet.
Ab 1952 durfte man wieder in der deutschen Oberliga Südwest antreten und wurde in seinem 1. Jahr sofort Meister und musste sich im Finale der Endrunde der deutschen Meisterschaft knapp mit 2:3 dem VfB Stuttgart geschlagen geben. Aufgrund der zu dieser Zeit guten Platzierungen in der Meisterschaft gehörte Saarbrücken 1963, als die Bundesliga neu gegründet wurde, zu den 16 glücklichen Mitgliedern.
Doch nach nur einem Jahr Zugehörigkeit stieg man als Tabellenletzter ab. 10 Jahre versuchte man sich in der Regionalliga Südwest wieder das Ticket für die Bundesliga zu verschaffen, man scheiterte jedoch jeweils knapp, ehe 1976 die lang ersehnte Rückkehr in Oberhaus schaffte.
Diese hielt nur 2 Jahre, doch man konnte in dieser Zeit am 16. April 1977 den großen FC Bayern, mit Beckenbauer und Co., mit 6:1 vom Platz fegen.
Die letzte Rückkehr in die Bundesliga konnte der FC Saarbrücken im Jahre 1992 feiern, der jedoch erneut nur kurze Zeit andauerte und zum wiederholten Abstieg führte. Man kickte in der 2. Bundesliga recht gut mit, hatte aber vermehrt mit einer finanziellen Krise zu kämpfen. Im Jahre 1995 wurde dem Verein aufgrund von nicht erbrachter Unterlagen die Spiellizenz entzogen, was den Zwangsabstieg in die Regionalliga bedeutete. Man schaffte den Weg zurück ins Profigeschäft, konnte diese Leistung aber wieder nicht bestätigen und wurde in den letzten beiden Spielzeiten regelrecht nach unten durchgereicht, so dass der Verein in der Saison 2007/08 in der Oberliga Südwest antreten muss.
Im Verein herrscht seitdem eine große Unruhe und noch ist nicht klar, wie es mit dem FC Saarbrücken weitergehen wird. Präsident Hartmut Ostermann und Vizepräsident Klaus Meiser erklärten ihren sofortigen Rücktritt vom Geschehen und auch der Trainer Didier Philippe wurde das schlechte Abschneiden der Mannschaft zum Verhängnis. Immerhin erklärte der Sponsor Victors sich bereit, trotz des Abstiegs weiterhin Hauptsponsor zu bleiben. So dürften zumindest finanzielle Mittel für einen Neuanfang gegeben sein.





